Die Pflege des Havanesers

 

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Solange der Havaneser sich noch im Welpenalter befindet, ist es ratsam ihn regelmäßig zu bürsten bzw. zu kämmen. Er kann sich somit von klein auf an an das Bürsten gewöhnen und empfindet es später als Streicheleinheit. Es ist also unbedingt darauf zu achten, den Welpen während dieser ganzen Prozedur auf keinen Fall zu stressen, indem man mit ihm schimpft falls er nicht still hält oder ähnliches. Macht der Havaneser-Welpe seine Sache gut, so ist es unerlässlich den Kleinen ausgibig zu loben und ihm immer wieder mal mit Leckerlies zu zeigen, dass er das genau richtig macht. So wird man später wesentlich weniger Probleme haben oder vielleicht sogar gar keine. Es ist wichtig beim Kämmen darauf zu achten, wirklich gründlich bis auf die Haut durch zu kämmen. Am Besten kämmt man Schicht für Schicht von unten nach oben durch, hinter den Ohren und unter den Achseln nicht vergessen. Das sind Stellen die besonders schnell verfilzen. Tut man dies nur oberflächlich, so ist gerade in den ersten ein bis zwei Jahren die Gefahr von Verfilzungen sehr groß, denn in dieser Zeit befindet sich das Fell des Jungtieres weiterhin im Aufbau, um dann schließlich mit etwa zwei Jahren das Erwachsenen-Fell ausgebildet zu haben. Hat der Welpe sich an die täglich Pflege gewöhnt, so reicht es in den folgenden Monaten aus, ihn alle zwei Tage zu bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen. Hat er sein Erwachsenen-Fell ausgebildet, so genügt meistens ein Durchkämmen einmal die Woche. Gibt man sich mit der Pflege des Fells von Anfang an viel Mühe, wird die tägliche Pflege kaum Zeit in Anspruch nehmen, denn sowohl der Hund, als auch der Halter sind darin geübt und das Fell leidet gar nicht erst unter Verfilzungen. Der Havaneser ist ein Langhaarhund und sollte auch einer bleiben. Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn man ihn von einem Fachmann etwas kürzen läßt, jedoch sollte man ihn auf keinen Fall Scheren. Denn sein langes Fell dient ihm auch als Schutz im Sommer, wie im Winter. Außerdem ist es beim Havaneser nötig ihm von Zeit zu Zeit die Haare in den Ohren zu zupfen, die Ballen frei zu schneiden und evtl. die Krallen zu kürzen. Wenn man sich dies nicht zutraut, hilft einem dabei der Hundefrisör gerne weiter.